Vun d’r Vringsbröck (pt. 2)

Rheinauhafen mit Kranbauten

Ich weiß nicht, wer gesagt hat, dass hier immer etwas los sei! Als ich hier war und immer, wenn ich von der Severinsbrücke hier hinunter schaue, sehe ich gähnende Leere mit vereinzelten Touristengruppen oder herumstreunenden Alleinreisenden. Weit entfernt von „was los“! Dabei ist der Rahmen für die  Infrastruktur durchaus gegeben. Große Plätze, eine breite Fussgänger-Passage – ideal, um ein kulturelles Zentrum von Köln darzustellen. Aber leider sind die Schaufenster weitest gehend mit der Eigenwerbung der dahinter befindlichen Firmen plakatiert. Und so kann man hier vor allem weit laufen. Ich fühlte mich ein bisschen an die amerikanischen Geisterstädte erinnert, in denen Geschäfte, Kaufhäuser und Banken leer stehen, weil sich alles nur noch draußen in den Malls abspielt. Schade – und irgendwie Platzverschwendung! Und, ob die Bauten an sich schön sind, darüber dürfen sich die Geister scheiden. Auf jeden Fall überwältigend! Ein bisschen Star Wars in Köln. Definitiv ein Gegenpol zur Ellmühle auf dem gegenüber liegenden Ufer.

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